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Keilriemenscheiben (vorgebohrt) (1 Produkte umfassen 1 Artikel)


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Keilriemenscheiben (auch Riemenscheiben genannt) sind serienmäßig in ungebohrter, vorgebohrter oder in Spannbuchsenausführung erhältlich. Die Spannbuchsenausführung verfügt bereits serienmäßig über eine konische Bohrung mit Gewindebohrungen zur Befestigung der Buchse auf der Welle. Die ungebohrten oder vorgebohrten Modelle müssen zunächst noch mit einer Passbohrung sowie eventuell mit einer Keilnut und einer Gewindebohrung versehen werden.


Die häufigsten Arten von vorgebohrten Keilriemenscheiben sind SPZ, SPA, SPB und SPC. Außer diesen Arten sind jedoch auch noch andere Keilriemenscheibenprofile erhältlich.


Keilriemenscheiben werden zumeist aus Gusseisen (GG) und Stahl gefertigt, sind für Spezialanwendungen aber auch in anderen Materialien wie Aluminium, Kunststoff oder Edelstahl erhältlich. Wenn es die Umgebungsbedingungen des Antriebs erfordern, ist es selbstverständlich möglich, Scheiben mit einer zusätzlichen Oberflächenbearbeitung einzusetzen. Weiterhin liefern wir Keilriemenscheiben gemäß Kundenspezifikation: In unserer Dreherei können wir Standardscheiben nach Kundenwunsch oder-zeichnung bearbeiten.


Je nach der zu übertragenden Leistung können bei einem Keilriemenantrieb mehrere Riemen nebeneinander laufen. Daher sind Keilriemenscheiben nicht nur in verschiedenen Teilkreisdurchmessern, sondern auch mit mehreren Rillen erhältlich. Scheiben mit einem Durchmesser von über 125 mm sind statisch ausgewuchtet. Auf Wunsch können die Scheiben mit einer dynamischen Auswuchtung der Güteklasse Q 6,3 geliefert werden. Eine dynamische Auswuchtung empfiehlt sich, wenn die Umlaufgeschwindigkeit über 30 m/s liegt bzw. wenn das Verhältnis Durchmesser/Breite in Kombination mit einer Umlaufgeschwindigkeit von über 20 m/s unter dem Wert 4 liegt.


Mehrere Faktoren entscheiden, welcher Keilriementyp für einen bestimmten Antrieb am besten geeignet ist, zum Beispiel die Anwendung (was muss angetrieben werden?), die zu übertragende Leistung, die gewünschte Drehzahl (Beschleunigung oder Verzögerung), der Mittenabstand (HOH) der Scheiben sowie etwaige Stoßbelastungen. Wichtig zu wissen ist auch, welche Umgebungsbedingungen vorliegen und ob der verfügbare Raum eingeschränkt ist (welchen Durchmesser und welche Breite dürfen die Scheiben maximal haben?).


Gängige Normen für Keilriemenantriebe sind u. a. DIN2211, DIN2217, DIN7867, ISO4183, ISO5290, ISO1940 und ISO9981.