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Zahnriemenscheiben (105 Produkte umfassen 1323 Artikel)


Zahnriemenscheiben sind serienmäßig in ungebohrter, vorgebohrter oder in Spannbuchsenausführung erhältlich. Die Spannbuchsenausführung, auch als Taper- oder Taperlock-Ausführung bezeichnet, wird stets in Kombination mit der dazugehörigen Spannbuchse verwendet. Die ungebohrte und vorgebohrte Variante muss zunächst noch mit einer Passbohrung sowie eventuell mit einer Keilnut und einer Gewindebohrung versehen werden.


Die Spannbuchsenausführung verfügt bereits serienmäßig über eine konische Bohrung mit Gewindebohrungen zur Befestigung der Buchse auf der Welle. Die zugehörigen Spannbuchsen sind mit Passbohrungen in unterschiedlichen Maßen und mit Keilnut sowohl in metrischen als auch in Zollmaßen verfügbar. Sie werden zusammen mit den zugehörigen (Innensechskant-)Schrauben geliefert. Die großen Vorteile beim Einsatz einer Spannbuchse liegen darin, dass die Scheibe oder Welle im Vorfeld nicht bearbeitet werden muss und dass Montage und Demontage sehr einfach vonstatten gehen.


Die gängigsten Zahnriemenscheiben sind ab Lager lieferbar, z. B. die Scheiben Powergrip HTD, Powergrip GT und PolyChain GT, und zwar alle in Standard- oder in Spannbuchsenausführung. Auch metrische Scheiben (T und AT) und Scheiben mit Zollprofil (wie MXL, XL, L, H und XH) sind zumeist direkt ab Lager lieferbar. Je nach Ausführung und Anzahl der Zähne verfügen die Scheiben serienmäßig über Flansche und/oder eine Nabe. Weiterhin liefern wir Zahnriemenscheiben gemäß Kundenspezifikation, und wir können Standardscheiben nach Kundenwunsch oder -zeichnung bearbeiten.


Zahnriemenscheiben werden in der Regel aus Stahl, Gusseisen (GG) oder Aluminium hergestellt. Für Spezialanwendungen sind auch Scheiben aus anderem Material wie Kunststoff oder Edelstahl erhältlich. Natürlich ist es auch möglich, die Scheiben einer besonderen Oberflächenbehandlung zu unterziehen, wenn die Umgebungsbedingungen es erfordern.


Mehrere Faktoren entscheiden, welcher Zahnriementyp für einen bestimmten Antrieb am besten geeignet ist, zum Beispiel die Anwendung (was muss angetrieben werden?), die zu übertragende Leistung, die gewünschte Drehzahl (Beschleunigung oder Verzögerung) sowie der Mittenabstand (HOH) der Scheiben. Wichtig zu wissen ist auch, welche Umgebungsbedingungen vorliegen und ob der verfügbare Raum eingeschränkt ist (welchen Durchmesser und welche Breite dürfen die Scheiben maximal haben?).


Gängige Normen für Zahnriemenantriebe sind DIN7721 und ISO5294. Schließlich spielt es eine Rolle, ob der Antrieb gemäß ISO9563 (ATEX-Umgebungen) statisch leitfähig sein muss.