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Geradlinige Führung (17 Produkte umfassen 395 Artikel)


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Geradlinige Führungen oder Linearlager eignen sich für Hin- und Herbewegungen. Bei geradlinigen Führungen unterscheiden wir, ob die auftretenden Kräfte durch rollende oder durch gleitende Elemente übertragen werden. Die Führungen bestehen aus einer Kombination aus Schienen und Schlitten, aus Achsen mit Linearkugellagern oder aus Schienen mit zwischenliegenden Rollen- oder Kugelkäfigen. Angetriebene Lineareinheiten sind ein- oder mehrachsige Gesamtsysteme, die aus einem mechanischen Führungssystem, einem Antriebsmotor und einer zugehörigen Steuerung bestehen.


Linearführungssysteme können direkt montiert werden, meistens für unbegrenzte Verschiebewege. Käfigführungen werden aufgrund der Kinematik des Käfigs meistens für begrenzte Verschiebewege verwendet. Diese Lagersorten nehmen Kräfte aus allen Richtungen außer der Bewegungsrichtung auf. Zudem nehmen sie Momente um alle Achsen auf. Achsführungen mit Linearkugellagern eignen sich für Belastungen aus zwei Richtungen und kompensieren statische Fluchtungsfehler der Achse. Die meisten Einheiten werden bereits werkseitig vorgespannt, um hohe Steifigkeit und Präzision zu erreichen. Natürlich können sie auch bei der Montage vorgespannt werden. Dank unterschiedlicher Präzisions- und Vorspannungsklassen lassen sich auch Anwendungen mit hohen Anforderungen an Präzision und Positionierung problemlos realisieren.


Die Anforderungen an die linearen Komponenten sind höchst unterschiedlich. Dies gilt ebenso für die Einsatzgebiete. Bei Transport- und Zuführsystemen sind vor allem Geschwindigkeit und Präzision gefragt, während es beispielsweise bei Messmaschinen mehr auf Präzision und Steifigkeit ankommt. Jede Linearkonstruktion hat charakteristische Eigenschaften, aufgrund derer sie sich für bestimmte Anwendungen eignet. Allgemeingültige Regeln für die Auswahl eines Führungstyps können nur unter bestimmten Voraussetzungen aufgestellt werden. Fast immer sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen, die gegeneinander abgewogen werden müssen. So muss neben Belastung, Beschleunigung, Geschwindigkeit und Hub auch der Einfluss von unter anderem Temperatur, Schmierung, Schwingungen und Wartung berücksichtigt werden.